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Die Güterbahnhöfe in Essen

1. Güterbahnhof Essen-West
2. Güterbahnhof Essen-Rüttenscheid
3. Essen-Altenessen Rheinisch
4. Essen-Ost (Hauptgüterbahnhof)
5. Essen-Nord  NEU  neue Innenansichten Eno
6. Essen-Segeroth





Der Güterbahnhof Essen-West


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Die Lage des Güterbahnhofs im Stadtplan von 1927.


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Güterbahnhof Essen-West aus westlicher Richtung. Links im Bild eine Insel-Ladestraße und einige Bauzugwagen. (1996)

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Das Foto zeigt den Güterbahnhof Essen-West aus östlicher Richtung von der Gleisseite. Im Hintergrund die Berliner Brücke.
Links im Bild sieht man die Bahnsteige vom Bahnhof Essen-West.
Bei dem ersten Gebäude rechts im Bild handelt es um die Fernmeldemeisterei oder die Nachrichtenmeisterei.

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Das Bürogebäude der Güterabfertigung Essen-West. (Foto 1996)

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Zu dem Schuppengebäude liegen keine näheren Angaben vor. (Foto 1996)


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Im Hintergrung die Fahrleitungsmeisterei Essen-West.  (Foto 1996)

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Stellwerk Ewf (Fahrdienstleiterstellwerk) an der Berliner Brücke Bj. 1960 (Foto 2013). Rechts daneben befinden sich Aufenthaltsräume.

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Das Stellwerk Ewb. Links im Hintergrund sieht man das Maschinenhaus und den Förderturm der Zeche Hagenbeck linksymbol.png.
Ewb = Essen-West Befehlsstellwerk (Fahrdienstleiter). Vermutlich befand sich dieses Stellwerk an genau der Stelle an der im Jahr 2013 noch
das Stellwerk Ewf steht.

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Zur Hagenbeckstraße hin wird das angehobene Gelände des Güterbahnhofs durch eine Stützmauer begrenzt. (Foto 2013)

Auf dem Gelände des Güterbahnhofs Essen-West werden Wohnhäuser errichtet. Im April 2013 haben die Bauarbeiten bereits begonnen.
Güterbahnhof Essen-West Bebauungsplan vom Dezember 2012 (Stadt Essen)linksymbol.png 




Der Güterbahnhof Rüttenscheid

Dieser an der Kursbuchstrecke 232e gelegene Bahnhof wurde 1872 von der Rheinischen Eisenbahn Gesellschaft erbaut.
Die Länge vom Bahnhof Rüttenscheid beträgt von der Rüttenscheider Straße bis zur Walpurgisstraße ca. 660m. Die Gleise des Güterbahnhofs Rüttenscheid sind ungefähr 230m lang. Vier in der Nähe befindlichen Zechen nämlich Langenbrahm, Zeche Ludwig in Bergerhausen sowie die beiden in Rellinghausen gelegenen Zechen Schnabel ins Osten (Langenbrahm Schacht 2) und Gottfried Wilhelm konnten ihren Frachtverkehr über den Bahnhof Rüttenscheid abwickeln. Die Fortführung des Gleises Nr. 28 über die Veronikastraße ist der Anschluß zur Zeche Ludwig in Bergerhausen. In Rüttenscheid gab es eine Bahnhofsschlosserei (1936).

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Die Länge vom Bahnhof Rüttenscheid beträgt von der Rüttenscheider Straße bis zur Walpurgisstraße ca. 660m. Die Gleise des Güterbahnhofs Rüttenscheid sind ungefähr 230m lang.
Die Fortführung des Gleises Nr. 28 über die Veronikastraße ist der Anschluß zur Zeche Ludwig in Bergerhausen.

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Der Ablaufberg für den Güterbahnhof Rüttenscheid aus westlicher Richtung. Im Hintergrund sind die Überführung der
Rüttenscheider Straße und das STEAG Heizkraftwerk zu sehen. Nach links zweigen die Gleise zum Güterbahnhof ab
und das Gleis ganz rechts im Bild müßte zur Zeche Langenbrahm führen.
An der rechten Böschung vor der Überführung kann man zwischen den Bäumen noch etwas die Fassade des Stellwerks Erf erkennen.
(Foto Marco Klasing)




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Das Stellwerk Essen-Rüttenscheid Erf. zwischen den Brücken der Rüttenscheider- und der Alfredstrasse gelegen. (Foto Marco Klasing)


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Der Abweig zur Zeche Langenbrahm ist  das ansteigende Gleis ganz rechts im Bild, welches nach einem scharfen
Rechtsbogen die Wittekindstraße überquert.  (Foto Marco Klasing)

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Hinter der ersten Weiche links im Bild beginnen die Gleise des Güterbahnhofs Rüttenscheid. Rechts oben neben den
O-Wagen ist der Bahnsteig von Rüttenscheid zusehen. Das Fabrikgebäude links ist die Girardet-Druckerei.
(Foto Marco Klasing)

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Der Blick von der Einfahrt des Güterbahnhofs zurück zur Überführung der Rüttenscheider Straße.

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Hier zu sehen die Laderampe und die Freiladestraße 2.  Links oben im Bild der Bahnübergang über die Veronikastraße.
(Foto Marco Klasing)

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Das zweite Gebäude links ist der Güterschuppen von Rüttenscheid gleisseitig.  Das mittlere Gleis ist der Anschluß zur Zeche Ludwig, der spätere
Industrieanschluß. Rechts davon befindet sich die Freiladestraße 1, die im Jahre 1997 bereits bebaut war. (Foto Marco Klasing)

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Die DB-Hausbrandversorgung in Rüttenscheid war eine eine Sozialeinrichtung der Bahn.
(Der Brennstofflieferant der Eisenbahner.)

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Der Bahnübergang Veronikastraße von der Zufahrt zu den Freiladestraßen aus aufgenommen.


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Güterschuppen Straßenseite. (Foto Marco Klasing)

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Güterschuppen Gleisseite. (Foto Marco Klasing)

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Güterschuppen Gleisseite mit Gleis.

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Auf diesem Foto ist die Zufahrt von der Veronikastraße (von links aus) zum Güterschuppen zu sehen.
An das Bürogebäude der Güterabfertigung schließt sich der Güterschuppen an. (Foto Marco Klasing)

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Zettelkasten einer für das STEAG-Heizwerk bestimmten Kohlenlieferung. (Foto Marco Klasing 1997)


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Das Wärterstellwerk Ero am Bahnübergang Waldpurgisstrasse an der östlichen Ausfahrt in Richtung Rellinghausen - Steele Süd.
Später wurde an dieser Stelle das STEAG Heizkraftwerk erbaut.
(Foto ca. 1970)

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Zur Veronikastraße hin wurde der Güterbahnhof durch eine Stützmauer mit einem Jägerzaun obenauf begrenzt. (Foto Marco Klasing)


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Ansicht des Bahnübergangs Veronikastraße im Dezember 2005. Der Güterschuppen existiert bereits nicht mehr und die Schranken sind abgebaut.
Vom Bahnübergang sind lediglich einige Meter Gleis in der Straßendecke übrig geblieben. (28.12.2005)



Industriegleis im Anschluß an den Güterbahnhof Rüttenscheid zur Zeche Ludwig in Essen-Bergerhausen (7 Bilder) linksymbol.png


Essen-Altenessen Rheinisch

Dieser Bahnhof war mal Übergabebahnhof für die Zechen Emil Emscher und Fritz/Heinrich. Östlich der Gleisanlagen dieses Bahnhofs liegt die Zeche Carl.
Laut dem EK-Streckenarchiv wurde die Verbindung Essen-Altenessen - Essen-Altenessen Rheinisch am 01.10.1961 für den Gesamtbetrieb eingestellt.
Angefahren wurde dieser Bahnhof  über den Bahnhof Vogelheim linksymbol.png bzw. Altenessen C.M.
Am 1.Februar 1912 wurde der Bahnhof Altenessen-Rheinisch eröffnet. Dieser Bahnhof war ausschließlich für den Güterverkehr bestimmt.

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Die Lage des Bahnhofs Altenessen Rheinisch (Stadtplan 1910)

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Gleisplan Bf. Altenessen Rheinisch von 1983




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Stellwerk Nt und Bahnübergang an der Karlstraße. Der Blick nach Süden über den Bahnhof zeigt im Hintergrund die Brücke der Strecke Katernberg Nord nach Vogelheim.
(Foto Klaus Hof 1980)


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Bahnübergang Karlstraße mit RAG-Lok.
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Bahnübergang Altenessener Straße. 290.376 fährt nach Essen-Vogelheim.



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Der Bahnübergang an der Karlstraße. Blick nach Norden. Stellwerk Nt.
Nach dem Bahnübergang führt die Strecke in einem Linksbogen zur Zeche Emscher. (Foto Marco Klasing)
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Die Hömannstraße unterquert die Strecke Vogelheim - Katernberg Nord. (Foto Marco Klasing)
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Der Ablaufberg und die Brücke der Stauderstraße am Südende des Bahnhofs. (Foto Marco Klasing)
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Blick vom Ablaufberg am Stellwerk Aess vorbei zur Aufstellgruppe. (Foto Marco Klasing)



 




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Betrieb mit Dampfloks am Südende von Altenessen Rheinisch. Rechts im Bild sieht man sehr schön den Ablaufberg.

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Altenessen Rheinisch auf DSO (1) inksymbol.png


Der Güterbahnhof Essen-Ost (Hauptgüterbahnhof)

Eröffnet wurde dieser Bahnhof im Jahre 1913 und zunächst als Essen Hauptgüterbahnhof bezeichnet.
1923 wurde er in Essen-Ost umbenannt. Die Stilllegung erfolgte 1987.
OpenStreetMap

Fotos/Essen-Ost/stadtplan1927-Essen-Ost.jpg  Fotos/Essen-Ost/Gleisplan_02_Aus.jpg Topografische Karte
Stadtplan 1927

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Eine Ladestraße und Kopframpe des Bahnhofs Essen-Ost. Recht hinter der Mauer verläuft die Burggrafenstraße. (Foto: Marco Klasing 1998)
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Die Kopframpe aus einer anderen Perspektive. (Foto: Marco Klasing)





Der Güterbahnhof Essen-Nord

Eröffnet wurde diese Anlage als Teil der Ruhrgebietsstrecke der Rheinische Bahngesellschaft AG im Jahre 1866. Die Länge der gesamten Bahnhofsanlage beträgt ungefähr 1km.
Im ganzen bestand die Bahnhofsanlage aus 23 Gleisen, wovon 4 dem Personenverkehr dienten. Essen-Nord war mit 2 Stellwerken und 17 Signalen ausgestattet.
Die hochliegenden Gleisanlagen von Essen-Nord überquerten Segerothstraße, Schlenhofstraße (Gladbecker Straße), Viehofer Straße (Altenesener Straße) und die Stoppenberger Straße.
Anschluß an das Bahnnetz über Essen Nord hatten die Krupp-Fabrik an der Pferdebahnstraße und die nördlich vom Bahnhof gelegene Zeche Victoria Mathias.
Auch für die etwas weiter östlich gelegene Chem. Fabrik Goldschmidt und den Städtischen Schlachthof an der Stoppenberger Straße wird dieser Bahnhof von Bedeutung gewesen sein.

Die Personenabfertigung mit Empfangsgebäude und zwei Bahnsteigen fand am Rheinischen Platz (Friedrich-Ebert-Straße) statt. Der Bahnhof ist ein Abzweigbahnhof.
Die Gleise 1 und 2 waren  der Strecke der Rheinische Bahngesellschaft zugeordnet. Die Gleise 3 und 4 dienten dem Personenverkehr mit Essen-Altenessen über die Stecke 2170.
Bis 1897 hieß der Bahnhof "Essen Rheinisch". Insgesamt wurden 3 Empfangsgebäude für diesen Bahnhof errichtet: 1866 eines an der Turmstraße,  1912 eines am Rheinischen Platz und  einen
Wiederaufbau von 1950/60 ebenfalls am Rheinischen Platz. Dieses letzte Empfangsgebäude wurde 2009 abgerissen.  Der Personenverkehr in Essen-Nord wurde im Jahre 1959 eingestellt.
Zweimal kam es zu spektakulären Eisenbahnunfällen im Bereich von Essen-Nord seit 1931.

Über die Entstehung des Güterbahnhofs Essen-Nord liegt ein Bericht als PDF-Datei vor, der unter folgendem Link runtergeladen werden kann: Bericht E-Nord bis 1980
Auch über den am Güterbahnhof befindlichen Großmarkt liegt ein Bericht als PDf-Datei vor: Entstehung Großmarkt


Essen-Nord im NRW Bahnarchiv

Gleisplan_Nord

Essen Nord in den 30er Jahren
Essen-Nord in den 30er Jahren. In der Mitte sieht man den Großmarkt und oben links noch ein Wenig vom Güterbahnhof Segeroth.


Der östliche Teil von Essen-Nord am Viehofer Platz in den 30er Jahren. Rechts neben dem Empfangsgebäude unterquert
die Schlenhofstraße (heute Gladbecker Straße), weiter rechts die Viehofer Straße (heute Altenessener) und ganz weit rechts die Stoppenberger Straße.
Das alte Empfangsgebäude vom Bahnhof Essen-Nord am Rheinischen Platz läßt sich auf diesem Foto leider nur erahnen.

Stellwerk Enf
Stellwerk Enf.

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Stellwerk Enf Innenansicht ( Foto: Radfeld 1957)


Der Ablaufberg in Höhe Stellwerk Enf, westlich der Segerothstraße gelegen.


Blick aus Richtung Stellwerk Enf über den Güterbahnhof.


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Das Reiterstellwerk Eno über der Altenessener Straße (Bj. ca. 1926)

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Eno Innenansicht (Foto Radfeld)



Fotos/Essen-Nord/Innenansicht_Eno_2.jpg
Eno Innenansicht (Foto Radfeld)


Unfall 1986
Zu einem spektakulären Unfall kam es am 27.03.1986 als die Lokomomotive und fünf Wagen des Güterzuges
Wanne-Eickel-Duisburg-Wedau wegen einer Weichenfehlfunktion entgleisten. Der Zug sollte außerhalb der Brücke an
dem Stellwerk vorbeifahren, bei dem ersten Wagen hinter der Lokomotive jedoch ist die Weiche umgesprungen.
Der Zug teilte sich und fuhr auf zwei Gleisen. Dabei riß ein Wagen die beiden Stützen des Stellwerks um.
Die Brücke stürzte auf den ersten und dritten Güterwagen, der zweite wurde noch im hinteren Teil getroffen.
Die Lok sprang mit dem hinteren Drehgestell aus den Schienen. Die Bundesbahn bezifferte den Schaden auf 1 bis 1,5 Mio DM.
Auf der Güterzugstrecke verkehrten (1986) rund 90 Züge pro Tag.


beschädigtes Stellwerk Eno

Rangiererbude
Die Rangiererbude.

Gleiswaage
Die Gleiswaage.

Gueterabfertigung
Empfangsgebäude Essen-Nord (die obere Etage Gleisseite)

Gueterschuppen-01
Güterabfertigung und Güterschuppen


Einer der Bahnsteige vom Bahnhof Essen-Nord in Höhe des Güterschuppens. (Foto K. Fehlberg 1968)

Gueterschuppen-02 (Vogelperspektive)
Der Güterschuppen aus der Vogelperspektive.

Zollamt-1
Das Zollamt.


Zollamt-2 (Vogelperspektive)
Das Zollamt aus der Vogelperspektive.


Zugunglück

Am 16. Mai 1931 stürzte die schwere preußische Güterzug-Tenderlokomotive  94 1215 (pr. T16 / BMAG # 7638, 1921)
von der Eisenbahnüberführung auf die darunter liegende Stoppenberger Straße.
Das Unglück geschah, indem eine Lokomotive der anderen auf Grund einer falsch gestellten Weiche in die Flanke fuhr. Dabei stürzte diese herunter.
Die Lok durchschlug eine Hauswand und beschädigte die Straße erheblich
Bei dem Unglück starben der Lokführer und der Heizer, Passanten starben keine, da zu diesem Zeitpunkt die Straße leer war.
Ein 4 jähriger Junge erlitt schwere Verbrennungen auf Grund des auströmenden Dampfes.

94 1215

94_1215_2

Daten der  94 1215: Albert Gieseler - Dampflokomotive 94 1215  linksymbol.png





Güterbahnhof Essen-Segeroth

Am Bahnhof Segeroth gab es u.a. eine Verladerampe für Straßenbahnen. Wie aus dem Stadtplan ersichtlich ist,
hatte dieser Güterbahnhof eine bedeutende Funktion für die Städtischen Gaswerke.
Eröffnet 1864 und stillgelegt 1969/80.

Betriebsstellen Archiv von André Joost


Fotos/Essen-Segeroth/stadtplan1927_Segeroth.jpg
Stadtplan 1927

Fotos/Essen-Segeroth/ScanImage004.jpg
Topografische Karte

Essen Nord und Essen Segeroth
Aufnahme von Essen-Nord mit Segeroth Güterbahnhof. In dem roten Kreis (Pferdebahnstraße) war die Krupp-Fabrik an den
Güterbahnhof Essen-Nord angeschlossen.



Betriebsstellenarchiv Essen (André Joost) linksymbol.png


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